Zeit des festen Glaubens

Trotz aller Tugenden ,die ich mein eigen nennen kann. Trotz aller Beflissenheit ,unermüdlichen Schaffenskraft und Willens sein,trat man an mich heran ,um mir kund zu tun , das alles Schaffen vergeblich und aller Tugenden bedeutungslos !
All mein Sehnen ,meinen Träume....Ein einziger Handstreich fegte sie fort. Doch ich bin festen Glaubens !
Getsützt auf die Verfassung unseres Landes ,dessen unsere Demokratie beruht .Die selbe Verfassung ,die mir das gleiche Recht auf Freiheit ,Gleichheit und das Streben nach Glück garantiert ,wie jedem anderen Bürger dieses Landes .Und sind nicht grade jene Wünsche ,Bestrebungen ,Sehnsüchte oder Träume ,Bestandteil dieses Strebens nach Glück? Oder werden am Ende all unsere Glück suchen nebensächlich´? Die Träume jedes einzelnen von uns bedeutunglos ,wenn es um die Interessen des Ganzen geht? Etwas , was das beste für den Staat ist!? Und ist dieses beste für den Staat den dann auch automatsich das beste für sein Volk? Oder gibt es am Ende garkeinen Unterschied zwischen dem , was ein Staat ist und dem was ein Volk ist?
Wie kann jemand der so unbedeutend ,im Vergleichzum Ganzen ist wie ich , die Vermessenheit besitzen ,an den Entscheidungen einer Regierung zu zweifeln , die von demVolk gewählt ,für das Volk gewählt ,ja sogar aus dem Volk gewählt wurden , um die Interessen jener zu wahren von denen sie ins Amt berufen wurden?
Doch wo endet dann das Wohl vieler und beginnt das des einen? Was ist das Ganze wert ,ohne die Kraft des einzelnen?

Fragen....nichtsals Fragen und keine Antwort in Sicht.
Und trotz allem! Ich bin festen Glaubens ! Nicht in die Regierung und genauso wenig in das Volk, sondern einzig und ausschließlich in mich selbst! Den daraus wächst die Stärke des Ganzen!

Jan Meyer


Abensberg 20 .08.03

16.5.09 17:02

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